Engineering der Zukunft der Intralogistik: CEO Thomas Kruithof darüber, warum Tuskrobots Europe gegründet wurde
In der europäischen Intralogistik sehen wir überall die gleichen Herausforderungen: Fachkräftemangel, steigende Sicherheitsanforderungen und die Notwendigkeit, den Materialfluss 24/7 stabil zu halten. In diesem Kontext wurde Tuskrobots Europe mit einer klaren Philosophie gegründet: High-Tech-Technologie in der gesamten Europäischen Union verfügbar machen und die Automatisierung des Palettenhandlings im täglichen Betrieb wirklich praktikabel gestalten.
Thomas, warum wurde Tuskrobots Europe gegründet und warum gerade jetzt?
Tuskrobots Europe wurde gegründet, um einen kritischen Bedarf in europäischen Lager- und Produktionsumgebungen zu adressieren: effiziente und zuverlässige Palettenbewegung. Wir haben erkannt, dass der Palettentransport sowohl in Lagern als auch in der Produktion eine zentrale Rolle spielt und gleichzeitig einen der größten Engpässe darstellt. Unsere Mission war es, eine Lösung in die EU zu bringen, die ausgereift, sicher und schnell implementierbar ist, um die Unvorhersehbarkeit manueller Transporte zu reduzieren und die Mitarbeitenden im Betrieb zu entlasten.
Was bedeutet Ihre Philosophie „High-Tech-Technologie in der gesamten EU verfügbar machen“ in der Praxis?
Für uns bedeutet das drei Dinge: eine standardisierte Plattform für Palettenflüsse, die an lokale Prozesse angepasst werden kann, einen End-to-End-Ansatz – von der Analyse des Anwendungsfalls und der Integration über Sicherheitsvalidierung, Schulung und Support – sowie Skalierbarkeit über verschiedene Regionen hinweg, damit Kunden die Automatisierung nicht für jeden neuen Standort neu entwickeln müssen.
Wofür sind die Lösungen von Tuskrobots gedacht – welche Probleme lösen sie?
Unsere Lösungen konzentrieren sich auf die Automatisierung des Palettentransports in Lager- und Produktionsumgebungen: Stabilisierung der Linienversorgung, Reduzierung von Verkehrsengpässen in Gängen, Eliminierung unnötiger „Touchpoints“ und Erhöhung der Sicherheit in gemischten Umgebungen, in denen Menschen und Maschinen denselben Raum teilen. Das Ziel ist einfach: den Materialfluss vorhersehbar, messbar und orchestriert zu machen – so, wie Industrie 4.0 in der Praxis aussehen sollte, nicht nur auf Präsentationsfolien.

Thomas Kruithof, CEO Tuskrobots Europe
„Der Palettentransport ist einer der größten Engpässe in Lagern und Produktionsumgebungen. Unsere Mission ist es, eine Lösung nach Europa zu bringen, die ausgereift, sicher und schnell implementierbar ist.“
Was macht Ihren Ansatz „praktisch“?
Wir setzen nicht auf Hype, sondern auf eine klare Deployment-Logik und messbare Performance. Zum Beispiel ist TuskES-S als eigenständige AMR-Lösung positioniert, die die Automatisierung der Intralogistik beschleunigt – mit bis zu 1.000 kg Traglast, SLAM-Navigation, 360° Hinderniserkennung und intuitiver Bedienung, entwickelt für eine schnelle Einführung und sofortige Einsatzbereitschaft. Ebenso wichtig wie die Leistung ist die Konformität: Unsere Lösung ist CE-zertifiziert. Das bedeutet, sie erfüllt die geltenden EU-Anforderungen an Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz und kann im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum rechtmäßig auf den Markt gebracht werden.
Wo kann man Sie als Nächstes treffen?
Im März werden wir gemeinsam mit Asseco CEIT auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart (24.–26. März 2026) ausstellen, Halle 8, Stand 8D71. Dort zeigen wir, wie sich die Automatisierung von Palettenflüssen modular und skalierbar umsetzen lässt – mit einem klaren Fokus auf reale Implementierung und Integration.
